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Ich bin für Genderforschung, individuelle Schulen, Freiheit wen ich liebe und Geschlechterquoten

Dieser Blogpost wird sicherlich ausführlicher, da diese 4 Bereiche recht umfassend sind, auch wenn sie bei der AFD in einem Bereich ihres Wahlprogramms untergebracht sind.

Da ich bei diesen Aussagen der AFD nicht mitgehen kann wähle ich sie nicht. Da ich darauf ausgerichtet bin mein WOFÜR zu formulieren, greife ich es hier auf.

 

Als erstes möchte ich auf die Genderforschung eingehen.

Ich halte es für richtig, dass immer mehr Gleichberechtigung auch in der Sprache umgesetzt wird.

Ich halte es für richtig, dass Menschen so wie sie sind angenommen werden und so leben dürfen, wie es für sie richtig ist.

Alles Andere ist ein Reinpressen in gesellschaftliche Normen, die nicht für jeden gleich sind.

Ja, auch ich bin der Meinung, dass achtsam damit umgegangen werden darf, wenn Jugendliche sich in ihrer Identitätsfindung befinden. Sie dürfen sensibel begleitet, nicht verurteilt und doch auch gut aufgeklärt werden, damit keine voreiligen tief einschneidenden Maßnahmen ergriffen werden. Es gehört zur Entwicklung dazu, dass es Identitätskrisen geben kann. Auf social Media bekommen Menschen schnell Zugänge, fühlen sich hier verstanden, auch wenn vieles kritisch gesehen werden darf.

Doch wenn sich jemand wirklich sicher ist, dann soll jeder so leben, wie der Mensch sich fühlt.

Wem steht es zu, darüber zu urteilen oder es zu verurteilen? Niemanden, denn wie heißt der Spruch so schön: Wir laufen nicht in den Schuhen eines anderen.

Daher finde ich es auch richtig, dass es in unserer Sprache seinen Platz findet.

Wie weit man geht, darüber kann man, aus meiner Sicht diskutieren. Denn, so sehe ich es, je mehr die Sprache verkompliziert wird, desto mehr Gegenwehr gibt es. Ich denke auch die Genderszene darf für sich überprüfen, welche „Kämpfe“ wichtig sind und welche nicht. Welche sie weiterhin in eine Opferrolle bringen und welche in eine Stärke und ein Selbstbewusstsein.

 

Der 2. Punkt: Individuelle Schulen

Ja, unser Schulsystem darf in vielen Punkten überdacht werden. Es darf geprüft werden, welche Unterrichtsfächer hinzugefügt werden, was heute wichtig ist zu lernen, in welcher Form unterrichtet wird und in welcher Form Bewertung stattfindet.

Doch zurückzugehen in die alten Schulformen, damit die klarere Trennung, finde ich nicht richtig.

Ich finde es gut, dass wir hier in Deutschland verschiedenste Schulformen haben.

Wenn es für Kinder gut ist auf das Gymnasium/ Realschule/ Hauptschule zu gehen, dann sollen sie das tun. Gemeinschaftsschulen können wunderbare Lernfelder für Kinder auch in der sozialen Interaktionen sein, sich gegenseitig zu unterstützen.

Außerdem gibt es viele verschiedene freie Schulen mit den verschiedensten Ansätzen.

Man siehe: auch hier gibt es in Deutschland eine große Vielfalt und Wahlfreiheit, was für die Potentialentfaltung der Kinder hilfreich/ förderlich und stärkend ist.

Insgesamt, auch wenn es Veränderungen und Reformen geben sollte, so sehe ich doch auch, dass wir in Deutschland viele Möglichkeiten haben. Es ist viel mehr an uns Menschen, an uns Eltern und PädagogInnen, LehrerInnen usw. den Kindern den Druck zu nehmen.

Manche Menschen brauchen länger um wirklich bei sich anzukommen und dann ihr Potential abrufen zu können. Das heißt, aus meiner Sicht, das jeder Mensch eine gute Chance auf Bildung hat.

Dies muss nicht wieder zurück in alte Klassifizierungen gegeben werden. Es ist gut, dass wir uns da bereits entwickelt haben und somit mehr Vielfalt eine Chance geben.

 

Was nun daran von Vorteil sein soll, auch die Studiengänge rückgängig in alte Titulierungen zu machen ist mir ein Rätsel.

Für berufliche Chancen sehe ich es, nach meinem Wissen als Vorteil, dass die Studiengänge anderen Ländern angeglichen sind.

Damit ist es leichter im Ausland zu studieren, es ist leichter, mit seinem Studiums Abschluss in einem anderen Land anerkannt zu sein usw..

Warum auch da wieder in eine andere Klassifizierung gehen?

Will man die Deutschen damit wieder als etwas superbesonderes machen?

 

Punkt 3: Freiheit wen ich liebe

 

Aus meiner Sicht gibt es dazu gar nichts groß zu sagen. Es ist gut wie es ist. Jeder soll lieben können wen er/ sie liebt.

Jeder soll das Familiensystem leben das ihm/ ihr begehrt und es ist gut so, dass wir eine solche Offenheit haben. Auch die Kirchen beginnen sich Gott sei Dank zu öffnen.

Niemandem sollte es verboten werden. Denn aus meiner Sicht stärkt dies nur weitere Trauma, Heimlichkeiten und kann zu Straftaten führen, die erstens keine sind oder keine sein müssten.

Wer will weiterhin irgendwelche Missbrauchsskandale? Ich glaube niemand!

 

 

Punkt 4 Geschlechterquoten

Ich bin, aktuell, für die Frauenquote, auch wenn ich keine wirklich Feministin bin. Jedoch sehe ich ganz klar, dass es noch immer nicht in alle Bereiche unseres Lebens Einzug erhalten hat, sich mit dem Patriarchat zu beschäftigen.

Die kollektiven Trauma unserer Gesellschaft haben noch nicht ausreichend Beachtung und Heilung erfahren, so dass es noch heute für Frauen schwieriger ist in z.B. Führungspositionen zu kommen.

Unter dem Aspekt, dass die AFD wieder das traditionelle Familiensystem will, Frauen sollen daheim bleiben und sich um die Kinder kümmern, braucht man natürlich keine  Geschlechterquote. Und die Aussage, dass es Männer diskriminiert ist, aus meiner Sicht, Blödsinn. Sondern nach meinem Empfinden werden Frauen damit wieder in eine Ecke geschubst, in die sie nicht gehören.

Ich bin davon überzeugt, dass es wichtig ist, transgenerationale und kollektive Trauma zu erkennen, aufzudecken und in die Heilung zu bringen.

Das Patriarchat anzusehen und die Auswirkungen deutlich zu machen, dann sollte es in einer gleichberechtigten Gesellschaft diese Formen des Umgangs miteinander nicht mehr brauchen. Doch bin ich davon überzeugt, dass dies noch ein sehr langer Prozess ist, den ich vermutlich gar nicht mehr abschließend erlebe.

Daher bin ich pro Geschlechterquote, bis ausreichend Bewusstsein in unserer Gesellschaft ist

 



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