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Epigenetik und Autismus

Seit Juli 2023 mache ich mir immer mal wieder Gedanken zum Thema transgenerationale Trauma und ihre Einflüsse auf die Epigenetik mit Folge Autismus.


Mittlerweile bin ich soweit gekommen, dass es noch keine klaren Forschungen dazu gibt.

Es wird untersucht und es gibt verschiedene Ursachen für Autismus.

Klar ist, dass bei Autismus, ADHS und Hochsensibilität die Neuronen im Hirn anders vernetzt sind. Viele Fragen sind in der Genforschung noch nicht beantwortet.

Diese Antwort bekam ich unter anderem von Christian Kißler, der selber Autist aber auch Wissenschaftler ist.

Laut Christian gibt es spezifische Gene, die für Autismus verantwortlich sind bzw. mit Autismus korreliert sind und in der Art nur bei Autismus vorzuliegen scheint.

Auch in einem Artikel im hogrefe e Content : Genetische Risikofaktoren und ihre Auswirkungen auf die neuronale Entwicklung bei Autismus Spektrum Störungen, der am 15.6.2021 veröffentlicht wurde, wird deutlich, dass es äußerst schwierig ist, Autismus genetisch nachzuweisen.

Das Spektrum ist so vielfältig, wie auch die Menschheit vielfältig ist.

Insgesamt empfinde ich, auch wenn es tatsächlich auch bereits alte Forschungen gibt, es so, dass die Forschung in Bezug auf Autismus noch sehr am Anfang ist.

Nicht umsonst, nach meiner Haltung, gibt es immer mehr Menschen, die die Diagnose bekommen.

Immer mehr Informationen werden erforscht und dementsprechend kann wesentlich individueller in die Diagnostik gegangen werden.

Das ist hier natürlich sehr vereinfacht ausgedrückt.

Lächel, das gehört zu meinem mir wichtigsten Werten: Ich möchte, dass Menschen mich verstehen.

Dazu muss ich nicht hochgradig oberprofessionell alles ausdrücken.

Es soll bei dem, was ich zu sagen habe, niemand zu einem Wörterbuch oder auf Google zurückgreifen müssen.

Was in der Forschung der Epigenetik klar ist ist, dass traumatische Einflüsse, Umwelteinflüsse usw. Einfluss auf unsere Epigenetik hat.

Durch die verschiedensten Einflüsse werden die biologischen Kreisläufe in unserem Körper beeinflusst. Die Methylkreisläufe können durcheinanderkommen, Hormone, Botenstoffe und vieles mehr zu wenig oder zu viel ausgeschüttet werden. Geschieht dies über einen langen Zeitraum, verändern sich Zellen. Der Körper geht in einen Modus des Überlebens.

Hierdurch kann sich die Epigenetik verändern. Sie kann dafür sorgen, dass es SNP´s entlang der DNA gibt. Die können so eine Macht haben, dass Funktionen der DANN ausgeschalten werden. Es heißt nicht, dass die DNA sich verändert, sie ist nur sozusagen an gewissen Stellen stumm.


Durch genaues Erkunden auf allen Ebenen des menschlichen Seins ist es möglich, zu erkennen, was es für Ursachen gibt, kann Einfluss nehmen und SNP´s wieder auflösen.


Was hat das für mich mit Autismus, ADHS und Hochsensibilität zu tun?

Ich bin der Meinung, auch wenn es noch nicht komplett ausreichend erforscht zu sein scheint, dass epigenetische Veränderungen auch Einfluss auf die Gene hat und damit auch Auslöser für Neurodivergenzen haben kann. Ich bin gespannt, welche zukünftigen Forschungsergebnisse ich noch finde.


Warum interessiert mich das Ganze?

Es interessiert mich zum einen als Autismus Therapeutin, um immer tiefer ins Verständnis zu kommen.

Und es interessiert mich, weil ich es sehr relevant auch in meinen Coachings wirklich in die Tiefe, auch die Tiefen der Familiengeschichten zu gehen, damit unter anderem transgenerationale Trauma erkannt und in die Heilung gebracht werden können, damit nachfolgende Generationen sie immer weniger tragen müssen.



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